Lebensfragen - Menschen im Gespräch mit Bischof Kohlgraf und Anja Schneider #42
Shownotes
Der tiefgreifende Wandel des Staat-Kirche-Verhältnisses in Luxemburg in den letzten Jahren und die Frage nach einer tragenden Hoffnung für die Zukunft von Kirche - das sind die Schwerpunktthemen in dieser Ausgabe des Podcast „Lebensfragen“ aus dem Bistum Mainz. Professor Jean Ehret aus Luxemburg ist Gast der Gesprächsrunde mit dem Mainzer Bischof Peter Kohlgraf und der Journalistin Anja Schneider. Ehret kommt aus Luxemburg, er ist Professor für Theologie und Spiritualität und Gründungsdirektor der Luxembourg School of Religion and Society.
** Hinweise zu dieser Folge **
- Informationen über den Gesprächsgast Jean Ehret finden Sie hier (auf Französisch)
* Homepage der Luxembourg School of Religion and Society
Über das Projekt der LSRS "Hospital of the Future" ("Krankenhaus der Zukunft")
Zum Text der Apostolischen Konstitution von Papst Franziskus "Veritatis Gaudium. Über die kirchlichen Universitäten und Fakultäten"
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:09: Herzlich willkommen
00:00:10: auch von mir.
00:00:12: Zum Podcast Lebensfragen begrüßen wir Sie aus dem Bischofshaus in Mainz.
00:00:16: Mir gegenüber sitzt der Gastgeber, Bischoff Peter Kohlkraf und jetzt mit am Tisch sitzt Besuch aus Luxemburg – der Professor für Theologie & Spiritualität und Gründungsdirektor der Laxenberg School of Religion and Society Prof.
00:00:33: Jean-Erette.
00:00:34: Hallo!
00:00:35: Moin!
00:00:36: Sie wollten eigentlich aus Luxemburg mit dem Motorrad anreisen, mussten das streichen.
00:00:40: Ihnen ist ein Folgetermin in die Quere gekommen.
00:00:44: Warum fahren sie im Motorrad?
00:00:46: Weil es einfach toll ist.
00:00:47: Das hat eine ganz besondere Energie und ich mag diese Energie.
00:00:53: Es gibt nicht so oft bei Priestern- und Theologieprofessoren.
00:00:57: setzen Sie damit ganz bewusst den Akzent.
00:00:59: Ich bin auch als Priester einen Mensch mit ganz weltlichen Interessen.
00:01:05: Mein Regens hatte früher mal gesagt, Jean du bist zuerst Mensch dann bist du Christ.
00:01:09: Dann wirst du vielleicht eines Tages Priester werden.
00:01:12: ein Spruch den ich sehr gerne mag der mir sehr oft in schwierigen Zeiten weiter geholfen hat diese Menschlichkeit nicht zu vergessen.
00:01:21: Den Führerschein habe ich allerdings erst vor zwölf Jahren gemacht.
00:01:24: jetzt können Sie mich fragen ob das in der Mitlife Crisis war?
00:01:28: Vielleicht also.
00:01:30: Ich fühle mich schon sehr wohl dabei und außerdem gelingt es mir so, auch neue Freundschaften zu schließen.
00:01:35: Denn die Biker-Community ist sehr offen und wenn man bis mit dem Motorrad vorfährt, dann ist man per Du.
00:01:42: Man weiß sofort wie man den anderen anspricht.
00:01:46: Man unterhält sich über Motorräder aber dann auch übers Leben und das ist mir schon vorgekommen dass dann sehr persönliche Gespräche kommen.
00:01:54: Schluss sagt einer sagen was arbeitest du denn eigentlich?
00:01:57: Wenn ich dann sage, ich bin katholischer Priester.
00:01:59: Ja, dann kommt die Überraschung!
00:02:01: Jetzt
00:02:01: sind wir ja ein Jahrgang, aus den Sebenzehnten.
00:02:04: Diese Krise hat mich bisher noch nicht ereilt aber mal schauen was noch passiert.
00:02:08: Aber
00:02:08: nächstes Mal komme ich mit dem Motorrad und dann machen wir eine
00:02:10: Runde zu sagen.
00:02:12: Bischof
00:02:12: Kulgraf haben das zu Ihnen auch schon Menschen in Alltagssituationen gesagt?
00:02:17: Sie sind mir ja ähnlicher als ich dachte Herr
00:02:20: Bischuf?!
00:02:20: Ja, solche Rückmeldungen gibt es natürlich.
00:02:22: Also weil ich jetzt nicht Motorrad fahre aber ich mich auch eigentlich als normaler Mensch durch die Stadt bewege etwa wenn ich auf dem Markt einkaufe oder wenn ich die öffentlichen Verkehrsmittel benutze das ist manchmal ein Aha-Effekt dass mich Leute im Bus angesprochen haben vor einiger Zeit auch mal.
00:02:38: darf ich Sie mal ansprechen?
00:02:39: Sie sehen aus wie der Bischof.
00:02:41: ja und dann wundern sie sich dass ich im Bus bin oder in der Straßenbahn.
00:02:44: Vieles was wichtig ist geht über die menschliche Beziehung.
00:02:49: Kann ich mich da einfügen?
00:02:51: Spiele ich nicht Theater, komme ich authentisch rüber.
00:02:56: Und kann ich auch mal meine schlechten Seiten wahrnehmen.
00:02:59: Wir haben jetzt die Chance, uns das genauer anzusehen Christsein in diesen Zeiten.
00:03:04: und dass dann gleich in zwei Ländern blicken.
00:03:06: wir nach Luxemburg Herr Professor Eretzi Wuchsen in Luxembourg auf.
00:03:10: Wir kennen das Land heute weltoffen mit Menschen aus vielen Nationen.
00:03:15: Wie haben Sie es als Kind erlebt?
00:03:18: Auch so vielfältig?
00:03:20: Ich komme aus einem kleinen Dorf.
00:03:22: Damals war's hatte es kaum tausend Einwohner.
00:03:26: Meine Mutter ist italienischer Abstammung und obwohl wir zu Hause nur Luxemburg gesprochen, bekam ich doch ab und zu zuhören ist sei der Spaghetti Fresse.
00:03:36: aber sowas braucht man dann wahrscheinlich unter Kindern auch.
00:03:40: das hing wahrscheinlich auch damit zusammen dass sich etwas speziell in der Schule war.
00:03:45: Ich konnte nicht gut Fußball spielen.
00:03:47: Das war wirklich nicht mein Ding Das kommt nicht so gut dann auf dem Dorf an.
00:03:52: Wir hatten dann aber auch Migranten, die ins Dorf zogen, die konnten die Sprache nicht ... Die haben sich dann über die Jahre in das Dorf eingelebt und großen Ganzen ist das eine gute Stimmung gewesen.
00:04:06: Luxemburg-Stadt habe ich erst kennengelernt als ich hingezogen bin und das war nach meiner Priesterweihe.
00:04:13: Was Sie eben erzählt haben?
00:04:15: Heute würde man sagen, Sie haben damals Diskriminierendes erlebt.
00:04:20: Wie sind sie damit umgegangen?
00:04:21: Ich würde das gar nicht so nennen.
00:04:23: da hat man mit mir mal den Sport gemacht Das machte man aber gegenseitig also dafür sofort den Begriff Diskriminierung zu nehmen dann nein Dann musste man die Ärmel hochkrempeln und dann zeigen Man kann hier doch seinen Mann stellen auch wenn man junger ist.
00:04:39: Und dann habe ich in der Schule gut gearbeitet dann hab ich einen Traktorführerschein gehabt.
00:04:45: Also da passt man sich ein.
00:04:46: Ich würde dann nicht sofort über Diskriminierung, systemische Diskriminierungen
00:04:51: ansprechen.".
00:04:52: Es ist interessant zu sehen ob Sie beide in Ihrer Kindheit auch Ähnliches erlebt haben?
00:04:57: Sie haben es eben schon gesagt sie wurden beide in dem selben Jahrgang geboren, nineteenhundsechzig.
00:05:02: Herr Bischof Sie wuchsen in Köln auf ihr Vater verdiente als Arbeiter sein Geld ihre Mutter als Krankenschwester und das Glaubensleben.
00:05:12: bekamen Sie mehr von ihrer Mutter mit?
00:05:14: Bekann mich mehr von der Mutter mit.
00:05:15: Mein Vater, ich hab's mal so formuliert war eher reinisch katholisch.
00:05:19: also man war in der Kirche aber zu üppig hatte man sich, glaube ich mit dem lieben Gott auch nicht beschäftigt.
00:05:25: So würde ich es mal freundlich sagen.
00:05:27: aber er war Glied der Kirche und hat sie auch in der Gemeinde engagiert etwa.
00:05:31: Er war Maurermeister.
00:05:32: als damals in der Kirchen etwas gebaut werden musste oder etwas verändert werden musste hat er da auch mitgemacht.
00:05:36: das war mir so der Praktiker jetzt weniger der große Gottesdienstbesucher so habe ich ihn nicht in Erinnerung.
00:05:42: Ich war ja zehn elf Jahre alt ist er gestorben ist.
00:05:44: also insofern die Mutter war prägender Aber mindestens genauso prägend war Die katholische Jugendarbeit waren die Priester der Gemeinde, die mich damals sehr geprägt haben.
00:05:54: Das muss ich einfach sagen wir hatten halt einen guten Pfarrer und der lange in der Gemende war er auch viele Menschen kannte Und auch die Kapläne das waren so diejenigen die dann die drei oder vier Jahre Ausbildungszeit dort in der Fahrei dann auch gelebt haben.
00:06:08: Die haben mich schon geprächt in diesen Jahren.
00:06:11: Da kann ich vieles Auch sagen, die Pfarrer haben eine große Rolle gespielt.
00:06:15: Die persönliche Beziehung dabei was man unternommen hat.
00:06:19: Wir hatten keine katholische Jugendarbeit wie die in Deutschland organisiert ist.
00:06:24: aber ich erinnere mich noch daran dass unser Pfarrers uns zu zwei drei genommen hat und dann sind wir ins Nachbardorf gefahren.
00:06:32: Dann konnten wir hochsteigen Turm um die Glocken zu entdecken ja aber irgendetwas wo man dann etwas zusammen verbrachte Zeit verbracht hat und das meine Eltern eine schwierige Zeit in ihrer Ehe hatten, war das Pfarrhaus für mich einfach ein Zufluchtsort und daucht fand ich gute Bücher.
00:06:50: Und ich konnte kommen und gehen, wann ich
00:06:52: wollte.".
00:06:53: Das hat einem vergutgetan.
00:06:54: Ich denke, dass das sehr viel mitgespielt hat.
00:06:57: Zu Hause war eigentlich glaube kein Thema natürlich vor dich getauft.
00:07:01: dann scheinend ging mein Vater zum Pfarrer und sagte ihr ist mein Sohn!
00:07:04: Ich möchte den taufen!
00:07:05: Er sagt ja wir müssen da mal schauen und hat meinen Vater ihm geantwortet jetzt oder wir lassen es sein?
00:07:11: Deshalb habe ich auch keinen Taufparten, sondern einen Messdienat dann unterschrieben.
00:07:15: Daraus lerne ich aber was Herr Bischoff?
00:07:17: Wir sollten auch lieber nicht zu
00:07:18: viele
00:07:19: Hürden aufstellen!
00:07:20: Sondern sagen mache mal und dann können wir ja sehen, was sich daraus entwickelt.
00:07:25: Mein Vater war Gewerkschaftsnahe, aber bei der roten Gewerksamkeit ist in Luxemburg nicht kirchenfreundlich.
00:07:32: Hier in Deutschland ist es gang- und gäbe dass man praktizierender Christ, ob man jetzt evangelisch oder katholisch ist und dann verschiedenen Parteien angehören kann.
00:07:41: In Luxemburg war es lange Zeit so dass man entweder Sozialist oder Christ war Und wer also auf der roten Seite stand hatte mit den Pfaffen nichts am Hut
00:07:52: Wobei das natürlich eine Phase ist.
00:07:54: Also wenn ich an meine Kindheit zurückdenke Es gab schon noch auch die christlichen Milieus wo ganz klar war dass die christen demokratisch wählen.
00:08:02: also meine Großeltern zum Beispiel die wären aus diesem Milieu nie ausgestiegen.
00:08:07: Selbst wenn sie sich vielleicht über einzelne politische Themen auch geärgert haben, aber da war es völlig klar wo der Großvater sein Kreuzchen setzt.
00:08:15: das ist aber heute glaube ich tatsächlich irgendwo anders.
00:08:18: Aber es gab so aus den früheren Zeiten ein Katholik-Weltzentrum nach dem Krieg dann Christdemokratisch Das glaube ich war schon in vielen Genen irgendwo drin.
00:08:30: und dennoch in den letzten Jahrzehnten muss man sagen also als Christ aus Katholik in allen demokratischen Parteien sich engagieren, wobei ich mich auch noch erinnere an eine Äußerung des damaligen Kölner Kalinas Höfner.
00:08:42: Das war mein damaliger Bischof der dann irgendwann – ich glaube, wann ist das gewesen?
00:08:47: Das muss irgendwann in den Siebzigerjahren gewesen sein kurz nach der Gründung der Grünen.
00:08:52: Die grüne Partei ist für Katholiken nicht wählbar so hat er das damals gesagt.
00:08:56: also das waren schon auch noch deutliche Positionen da ging es wohl um die Abtreibungsfrage
00:09:01: Und heute hat sich das natürlich in Luxemburg auch etwas weiter aufgefächert.
00:09:06: obwohl wir auch noch grundsätzliche Positionen oftmals in Parteien haben.
00:09:13: Sie sind beide in einer Zeit groß geworden, in der die Kirche noch eine starke Stellung hatte.
00:09:19: aber wann und wodurch ist Ihnen jeweils klargeworden dass sich das ändern und die Kirchen in eine Krise geraten könnte?
00:09:26: Ja
00:09:27: also wir sind nicht nur ein Jahrgang Wir sind doch glaube ich im selben Jahr ins Priester Seminar eingetreten.
00:09:32: Das war noch mal im Erzbistum Köln zumindest, wo ich groß geworden bin.
00:09:35: Noch einmal so ein wirklicher Schub.
00:09:39: also.
00:09:39: wir haben mit neun und dreißig damals im ersten Semester angefangen Priesterkandidaten der Jahrgang vor uns waren sechsundfünfzig Priester-Kandidaten.
00:09:47: Wir waren im Priester Seminar um die Hundertseptzig insgesamt Und dann gab es noch einen Seminar für Aachen da waren auch um die hundertundzwanzig.
00:09:55: das war nochmal so'n Schub.
00:09:56: aber damals redete man schon vom Priestermangel.
00:10:00: Also das habe ich in der Zeit wirklich nicht ernst genommen.
00:10:03: Ich merkte es dann als Kaplan, ich hab angefangen in einer Pfarrei aus Kirchen und dann kamen so ganz langsam die ersten Signale, Pfarren werden zusammengelegt.
00:10:13: Wie haben Sie's erlebt?
00:10:15: Da ich mit dreizehn so das Berufungserlebnis bei meiner Firmung hatte...
00:10:21: Das müssen Sie bitte kurz erzählen, das ist ...
00:10:23: Ja sehr einfach.
00:10:24: Dich auf schon Hängen stand da vor uns und in der Predigt sagt er ja vielleicht wird einer von ihnen ins Kloster gehen, einer wird Priester und mir ging es durch den Kopf.
00:10:33: Das ist für dich!
00:10:35: Das war's.
00:10:35: Schlicht untergreifend?
00:10:37: Ja und wer das genau verstanden hatte, das war mein Vater, der ja nichts mit Kirche am Hut hatte aber der sagte Am Tag deiner Firmung Da ist das passiert.
00:10:47: Da hast du dich entschieden Und da habe ich aber schon gemerkt, dass ich ein ganz komischer Vogel eigentlich war.
00:10:52: Denn... Ich ging ja noch zur Messe, aber von all denen die mit mir im gleichen Schuljahr waren oder auch sonst in der Schule kam ja keiner.
00:11:00: Ich war auf einmal der Einzige.
00:11:02: also für mich war wirklich das Auslösende wenn du zu Kirche gehörst dann bist du schon ein komischer Vogel und das wird längst nicht mehr von jedem mitgetragen.
00:11:10: es gab zwar noch einen gewissen Respekt dafür.
00:11:12: Es war auch ein Engagement dass hochgeschätzt wurde Aber das damals schon immer auch gesehen wurde Ja Du tust etwas für die Allgemeinheit Und ich sagte immer Das ist nicht mein Ansatz.
00:11:24: Mein Ansatz ist ganz einfach, ich glaube an Jesus Christus – ich glaube dass der mich dazu berufen hat Priester zu werden und ich möchte Gott dienen!
00:11:32: Und alles andere kommt daraus dann.
00:11:35: Das ist aber eine ganze Sprache die auch nicht mehr verstanden wurde.
00:11:40: Dazu kommt in Luxemburg.
00:11:42: das war dann viele Jahre später vor einigen Jahren das Verhältnis von Staat und Kirche grundlegend neu geordnet wurde.
00:11:51: Beispielsweise hatte früher vieles in der katholischen Kirche der Stadien Luxemburg finanziert.
00:11:56: Heute muss es die Kirche zu einem sehr überwiegenden Teil selbst leisten, früher gab es den konfessionell gebundenen Religionsunterricht heute gibt das gar nicht mehr stattdessen nur noch das Fach Leben und Gesellschaft tiefgreifende Änderungen.
00:12:10: wer hat die Reform angetrieben?
00:12:12: Die Regierung, die im Jahr den Christlich-Sozialen ausgeschlossen hatte, die seit der Nachkriegszeit immer regiert hatten bis auf eine Legislaturperiode in den Siebzigerjahren.
00:12:26: Und dann hatten wir eine Regierung die Liberale Sozialisten und Grüne vereinte Und die hatten alle drei in ihrem Wahlprogramm stehen, dass der Religionsunterricht abgeschafft werden sollte.
00:12:39: Alle drei hatten sich auf die Fahne geschrieben Wir wollen Trennung von Staat und Kirche sprich Die Priester sollen nicht mehr aus der Staatskasse bezahlt werden.
00:12:50: Und dann kam eben noch dazu, wir wollen auch eine zivile Feier für Nationalfeiertag.
00:12:57: Weil bis dahin das TD um in der Kathedrale der offizielle Staatsakt war.
00:13:03: Wir sind ja Monarchie in Luxemburg und das Großherzogliche Haus ist katholisch.
00:13:09: Dann kam noch die Frage der Finanzierung des Unterhalts der Kirchen durch die Kommunen, das waren eigentlich die vier Punkte.
00:13:18: Und inwiefern waren Sie beteiligt an den Verhandlungen?
00:13:23: Ich meine dann was November, das war die dritte.
00:13:25: Ab da saß ich mit am Tisch.
00:13:28: Bischof Kohlkraf, inwieweit ist es aus Ihrer Sicht wichtig dass wir uns in Deutschland mit der Reform in Luxemburg auseinandersetzen?
00:13:36: Wir waren ja im vergangenen Jahr mit einer Abordnung der Pastoralkommission, der Deutschen Bischöfe in Luxemburg hatten dort Gelegenheit.
00:13:44: Mit dem Weihbischof, dem Generalwiker und dem Ökonomen auch zu sprechen.
00:13:49: Vieles ist nicht so direkt vergleichbar weil es gibt schon eine eine Trennung von Staat und Kirche aber doch ne geregelte Zusammenarbeit Und muss ich sagen weitgehend wenn man mal von einzelnen Parteien vielleicht auch absieht und einzelne Diskussionen heute.
00:14:05: Doch ne Grundvertrauen und eine Grundsympathie eigentlich für die spezifischen Aufgaben von Politik und Kirche.
00:14:13: Und es gibt klare Verträge, die etwa Finanzierung, die Religionsunterricht, die wissenschaftliches Leben usw.
00:14:21: auch regeln.
00:14:22: Das ist nicht direkt vergleichbar.
00:14:23: was mich aber durchaus sehr nachdenklich gemacht hat, so wurde uns zumindest geschildert, etwa vom Weihbischof von Genalvika in Luxemburg das Tempo indem von Statten ging.
00:14:35: Das hat mich schon sehr schockiert, wenn ich das mal so sagen darf dass etwas was zumindest nach außen hin wobei das ist ja jetzt auch in dem bisherigen Gespräch ein bisschen deutlich geworden dass es auf vorher schon nicht so ganz der Realität entsprach aber dass das was nach Außenhin so dargestellt wurde eine ein ganz starkes Miteinander von Partei und Kirche auch die Zeitung also die größte Zeitung war im Grunde die Kirchenzeitungen die auch die Politik bestimmte dass das so innerhalb von ein zwei drei Jahren komplett zusammenbricht und auch keine, so habe ich es auch aus dem Gespräch mitgenommen, keinen wirklichen Protestaufschrei aus der Bevölkerung nach sich zog.
00:15:14: Also etwa die Abschaffung des Religionsinterrechts hat keinen nachhaltigen Protest irgendwie hervorgerufen.
00:15:21: also... Und da wäre ich mir hier ehrlich gesagt auch nicht so sicher das läuft hier in geordneten Bahnen aber warten wir mal ab.
00:15:28: sollte ist wirklich jetzt etwa einen einzelnen Bundesländern zu einem großen Konflikt zwischen Staat und Kirche kommen, was ja angesichts mancher Entwicklung nicht ausgeschlossen ist.
00:15:39: Ob das wirklich ein Widerstand hervorriefe der etwa für Religionsfreiheit oder für einen Selbstbestimmungsrecht auch von Kirchen- oder Religionsgemeinschaften auf die Straße brächte?
00:15:51: Da bin ich mir nicht so sicher!
00:15:52: Wenn man jetzt in Deutschland schauen würde nach Sachsen-Anhalt... Die AfD, wenn sie an die Macht käme.
00:15:59: Sie schrieb in einem Entwurf für ein Regierungsprogramm das demnach Staatsleistung also vertraglich vereinbarte Zahlungen in Millionenhöhe an die Kirchen dann sofort eingestellt würden und die Kirchenssteuer solle auch nicht mehr über den Staat eingezogen werden?
00:16:15: Die Kirchen haben schon gesagt so etwas würde existenzielle Folgen haben bis hin zur Zahlungsunfähigkeit.
00:16:21: was muss die Kirche tun in Deutschland?
00:16:24: Das eine ist natürlich eine rechtliche Frage.
00:16:26: Da müssen auch, sag ich mal jetzt Juristen drauf schauen ob das alles so einfach umsetzbar ist was da versprochen wird.
00:16:33: Das betrifft ja auch Staatskirchenverträge und so weiter.
00:16:35: also da bin ich jetzt aber auch nicht der Experte.
00:16:37: Ich meine die Situation der Kirche in Deutschland ist halt je nach Bundesland auch sehr unterschiedlich muss ich sagen.
00:16:43: wir leben hier auch wenn hier keine heile Welt ist in Mainz oder Rheinland-Pfalz und Hessen in anderen Verhältnissen als in Sachsen Anhalt.
00:16:51: allein von den katholiken Zahlen die Katholiken in den östlichen Bundesländern angeht, ist natürlich schon meine Wahrnehmung dass das oft sehr selbstbewusste und auch wirklich überzeugte Katholikin-Katholiken sind.
00:17:05: Also wer da in der Kirche lebt, der tut es auch oft sehr bewusst.
00:17:09: also das ist ja auch eine Chance, dass man dann auch nochmal deutlich sich zu Wort meldet wenn es darauf ankommt was kann die Kirche tun?
00:17:16: Das Patentrezept wird's nicht geben.
00:17:18: ich glaube wir können nur sehr genau dafür stehen, was uns der Glaube sagt.
00:17:24: Wofür wir eigentlich stehen und ich will es auch hier gar nicht nur negativ malen.
00:17:29: also es gibt ja auch durchaus immer wieder Umfragen die uns auch bestätigen dass auch Menschen Mal vom karitativen Dienst der Kirche abgesehen, der hochgeschätzt ist.
00:17:39: aber z.B.
00:17:40: in den letzten Wochen kam eine Umfrage wo Menschen in Deutschland auch die, die keine kirche angehören sehr deutlich formulieren wie wichtig ihnen sailsorgliche Begleitung, sailsorgliche Angebote sind.
00:17:51: Da ist Kirche noch nicht raus aus den Diskussionen.
00:17:55: Und ich glaube, dass diese Dinge die uns wichtig sind... ...dass wir sie stark machen und das wir sie gut machen.
00:18:00: also was mir zum Beispiel jetzt in den letzten Jahren gerade auch in diesem Jahr etwa in den Karren Ostertagen im Mainzer Dom aufgefallen ist wie viele junge Menschen im Gottesdienst sind Das mag jetzt nicht die Welle sein, das mag auch in manchen Gemeinden dem Bistum anders aussehen.
00:18:15: Aber für den Meister Dom etwa kann ich sagen, wir feiern eine sehr, sehr würdige und anständige Liturgie mit guter Musik.
00:18:21: Und hoffentlich einer guten Predigt aber... Wir sind kein Club von Senioren sondern da ist eine gute Mischung aller Alterstufen!
00:18:31: Da entwickeln sich neue Formen die nicht einfach dafür sprechen dass Kirche sich zurückzieht.
00:18:37: Das sollten wir fördern und das tun wir auch.
00:18:41: Und das tun die Bischöfe im Osten, also auch da ist niemand wirklich jetzt verzagt zu Wicht des Wahrnehmens sondern durchaus auch selbstbewusst in dem gesagt wird Wir müssen jetzt gucken wie wir auf so eine Situation auch reagieren.
00:18:51: Wir müssen unseren Leuten Mut machen hier ihr Christsein zu leben.
00:18:55: Wenn Sie die letzten zehn Jahre Revue passieren lassen seit ungefähr, seit dieser Reform.
00:19:00: Was finden sie positiv?
00:19:02: Hat sich positiv entwickelt in der Kirche in Luxemburg?
00:19:05: und was ist eher ein Verlust?
00:19:24: Daraus eben auch eine klare Verkündigung zu sagen, ja wir stehen für Jesus Christus ein und mit ihm treten wir an die Menschen heran.
00:19:34: Wir sehen das auch bei uns viele junge Menschen besonders in den Stadtgegenden den Weg wieder zur Kirche finden.
00:19:42: und wir merken dass auch in anderen oftmals nicht Luxemburg gesprachigen Gemeinschaften aber Luxembourg statt hat siebzig Prozent Nicht-Luxemburger Es gibt über hundertsechzig Nationalitäten in Luxemburg statt.
00:19:57: Das ist einfach eine sehr internationale geprägte Gesellschaft und wir merken, dass es doch durchaus lebendiges religiöses Leben gibt Und das nicht nur in der katholischen Kirche will.
00:20:09: ich merke natürlich auch Dass sich andere kirchliche Gemeinschaften Freikirchen auch ausbreiten.
00:20:17: Was haben wir verloren?
00:20:20: Vielleicht eine Sicherheit, die es aber gar nicht schlecht ist zu verlieren.
00:20:24: Dass der Religionsunterricht abgeschafft worden ist hat einen negativen Einfluss auf die Ausbildung insofern es jetzt keine Einführung mehr in Religionen gibt in der Schule.
00:20:36: Leben und Gesellschaft hat ein Rahmenprogramm das es allen Lehrenden freistellt eine Auswahl zu treffen aus dem, was im Rahmenprogramm steht und da müssen nicht unbedingt die Weltreligionen behandelt werden.
00:20:51: Also da fehlt meines Erden nach etwas, das wichtig ist genau um das Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu fördern weil dieser Unterricht ja dazu beitragen soll dass man sich versteht oder dass man zu schätzen lernt was für den anderen wichtig ist.
00:21:10: Oft wird ja bei uns der Religionsunterricht auch aus bestimmten Kreisen kritisiert.
00:21:13: Der werden nicht profiliert genug und man lernt nicht genug, aber ich glaube wir können dankbar sein dass wir wenn er dann gut gemacht ist wirklich diesen Religionsinterricht haben weil das natürlich nicht die Erziehung im Elternhaus ersetzt.
00:21:25: also für mich hätte wenn ich an meine eigene Kindheit denke der Religionsunterricht hätte das nicht Wett gemacht wenn wir das zu Hause nicht gelebt hätten.
00:21:31: Aber am Ende war es eine gute Ergänzung dessen und für viele Kinder- und Jugendliche ist es die einzige Form, wo man überhaupt mit der Bedeutung von Religion für das Leben usw.
00:21:41: in Berührung kommt und darüber nachdenkt.
00:21:43: Und ich glaube gerade in dieser Zeit, dass es geht mir so manchmal durch den Kopf wenn so Bedeitung von Religion auch dadurch natürlich geschmälert wird, dass man sagt man braucht eigentlich diesen Unterricht nicht und Religionsgericht in der Schule muss es nicht unbedingt geben wie gerade in diesen Zeiten, wo wir über Krieg und Frieden uns andere Fragen reden wie stark der Einfluss von Religionen in dieser Welt ist.
00:22:05: Und das sollte man nicht gering schätzen, deswegen ist es gut wenn man sich darüber auch Rechenschaft gibt welche friedenstiftenden Elemente Religion hat aber auch dass Religion natürlich auch eine andere Seite auch manchmal ne dunkle Seite haben.
00:22:17: und Das kann ich nur wenn Ich mich mit diesen Religionen auseinandersetze denn auch In unserem Land leben jede Menge religiöse Menschen die besser zu verstehen, dazu braucht es auch eine Einführung.
00:22:28: Ja und Sie haben noch etwas gesagt das nämlich Religionsunterricht den die Erziehungen im Elternhaus nicht ersetzt.
00:22:35: Kirche kann sich aber auch selbst täuschen weil sie meint ach es gibt noch so viele Prozente von Eltern die ihre Kinder jetzt in Religions Unterricht und nicht im Fach Ethik einschreiben.
00:22:48: also es gibt doch noch Menschen die sich mit uns identifizieren.
00:22:52: das stimmt aber nicht.
00:22:54: Da kann es sein, ach das hatten wir auch.
00:22:57: Das hat uns gefallen und da kann eine Selbsttäuschung dazugehören.
00:23:01: Und der sollte man nicht
00:23:03: erliegen.".
00:23:04: Also ein Wegruf!
00:23:05: Jetzt haben Sie Herr Prof.
00:23:07: Ehret in Luxemburg-Zw.
00:23:09: in Bildungs- und Forschungsinstitut gegründet mit dem Namen Luxembourg School of Religion and Society – da steckt das Wort Gesellschaft auch im Namen?
00:23:17: Was konkret versuchen sie zu tun um das zu bewirken in diesem
00:23:22: Sinne?".
00:23:23: Das Grundformat, in dem wir unsere Forschung betreiben ist das was wir als Laboratorium bezeichnen.
00:23:30: Das sind zwischen acht und zwölf Personen, Theologen, katholische Theologin zusammen mit Vertretern oder Vertreterinnen anderer Religionsgemeinschaften und auch Praktikern die das Thema, die Fragestellungen zu dem Thema selbst dann entwickeln in diesem Austausch und die dann jeweils aus ihrer Disziplin heraus sich mit dem Thema beschäftigen, aber das auch integrieren.
00:23:58: Was dann die anderen dazu beitragen?
00:24:01: Lassen Sie mich einfach eines unserer Laboratorien nehmen.
00:24:05: Das ist das was wir jetzt mit unserem Artist in Residence, das ist Jupp von Leeshaut aus Rotterdam machen.
00:24:13: Jupp van Lieshout hat ein selbst als Künstler, ein großes Projekt.
00:24:18: Das heißt Sanitas Futurum wo er sich mit der Zukunft des Gesundheitswesens beschäftigt und wir haben uns dann abgesprochen dass wir jetzt ein Laboratorium machen möchten über das Krankenhaus der
00:24:32: Zukunft,
00:24:33: wo dann in dieser Gruppe natürlich der Artist mit drin sitzt aber auch noch einen Schriftsteller der Theaterstücke schreibt und zugleich auch Universitätsprofessor für Literaturwissenschaft ist.
00:24:48: Auf der anderen Seite sitzen dann zwei Theologen darin – ein Ethiker, der spezialisiert ist auf den Krankenhausbetrieb Und dann kommen Leute aus dem Krankenhauswesen, Ärzte Verwaltung noch hinzu und wir sind dabei zu überlegen.
00:25:05: Natürlich Pflegepersonal darf ich nicht vergessen und zu sehen inwieweit wir an welcher Stelle natürlich auch Patientinnen oder Patienten mit einbeziehen.
00:25:16: Die Gruppe muss sich dann zusammenfinden, sie müssen auch eine gemeinsame Sprache.
00:25:20: Das wird hier englisch sein finden wo wir über die Arbeit des Künstlers eigentlich einen Zugang finden, den wir zuerst gar nicht so hatten.
00:25:31: wenn jeder mit seiner Erfahrung kommt.
00:25:33: Der bricht natürlich eingeschränkte Visionen auf der provoziert.
00:25:39: man kommt sich dann näher und wird natürlich anders kreativ.
00:25:44: diese Art und Weise zu arbeiten entspricht dem was Papst Franziskus in sehr apostolischen Konstitution Veritatis Gaudium besonders in Punkt vier der Einleitung der Präambel gefordert hatte.
00:25:56: Und wenn er dort von Transdisziplinarität spricht, meint er nicht nur diesen strikten interdisziplinären Austausch sondern er verlangt von den Theologen dann aber noch etwas anderes.
00:26:08: Nämlich dass wir das was wir erarbeitet haben auch im Lichte der Offenbarung nochmal betrachten und das setzt auch voraus dass man dann einen Raum und Zeit hat wo man als Theologin-Theologe dieses ganze Geschehen integriert und ich denke, dass da das Wort der Betrachtung dann doch wichtig wird.
00:26:35: Wie sehe ich das denn nicht nur aus meiner Disziplin sondern auch wenn ich das wieder als ganzes versuche wahrzunehmen?
00:26:45: Wenn Sie jetzt mal ein Fazit ziehen, die Kirche hat offensichtlich an materiellen Ressourcen und an gesellschaftlichem Einfluss verloren.
00:26:55: Wie kann sie weiter in der Gesellschaft wirksam bleiben oder vielleicht auf andere Art wirksam werden?
00:27:02: Ich glaube, wir sollten gar nicht nur immer schiedeln wie können wir gesellschaftliche Relevanz sein?
00:27:07: sondern ich glaube Wir sind gesellschaftlichen relevant indem wir tatsächlich klar unsere Positionen benennen und dafür auch arbeiten.
00:27:16: Und dann muss ich ehrlich sagen, bin ich auch gar nicht so negativ gestimmt.
00:27:20: Ich erlebe auch in meinem Bistum hier in Mainz – ich erlebe so viele Menschen die genau in dieser Art und Weise auch leben und das auch versuchen.
00:27:29: Wir bleiben auch gesellschaftlich präsent und selbst in den kommenden Jahren.
00:27:34: niemand kann mir eine verlässliche Prognose geben wie sich die Kirche und die Gesellschaft in zehn bis zwanzig Jahren gestaltet.
00:27:43: Ich will mir das nicht schönreden, vielleicht dass dann doch nochmal andere Fragen auftreten.
00:27:48: Vielleicht ist das wenn Menschen heute sagen wir brauchen wieder mehr Seelsorge ich brauche Menschen die mir auch ein Stück Orientierung geben, vielleicht ist es auch so eine Ahnung die in Menschen wach wird, dass ihr Menschen doch noch etwas anderes schlummert als nur... Das biologische Leben, das uns geschenkt ist.
00:28:07: Sondern dass da auch noch etwas anderes ist.
00:28:08: Also ich glaube wir müssen unsere Botschaft gut verkünden und das mit guter Qualität machen.
00:28:13: Und dann bin ich nicht so negativ.
00:28:15: Was lässt sie hoffen?
00:28:16: Haben Sie da einen konkreten Moment an den Sie denken?
00:28:19: Ja was mich kaufen lässt!
00:28:20: Das ist natürlich entschuldigen Sie für die einfache Antwort Jesus Christus.
00:28:25: So einfach ja... Denn etwas anderes wäre jetzt nicht die Antwort, die ich als Christ gebe.
00:28:32: Denn die Hoffnung ist ja nicht dass es morgen besser wird.
00:28:35: Das muss ich manchmal auch den Leuten sagen Es wird nicht morgen immer besser wenn sie beten.
00:28:41: Denn Jesus Christ kam nicht und sagte Morgen wird's besser!
00:28:44: Denn morgens wurde es nicht für ihn besser sondern er hat am Kreuz gehangen Sondern die Hoffnungen das worauf ich mein Leben gründe, dass das wahr ist.
00:28:54: Das heißt deshalb trägt und es ist auch, ja, dass ich es deshalb auch annehme dafür etwas zu erleiden.
00:29:05: Ich denke, das ist einfach das Zeugnis, dass viele Christinnen heute geben in der Welt die Stehe für den, der sich mir zu erkennen gegeben hat.
00:29:17: Die Frage für mich ist nicht nur für was stehe ich?
00:29:20: sondern für wen stehe ich?
00:29:22: Wenn sie verheiratet sind, dann sagt man doch nicht für was stehen Sie denn, sondern nur für was sind Sie verheIRatet.
00:29:28: Sondern mit wem?
00:29:30: Und genau das ist die Frage!
00:29:31: Es ist eine Wehrfrage, es ist eine personale Beziehung und aus dieser heraus liebe ich – und die wird meine Beziehungen auch zu den Menschen zur Welt grundlegend verändern Und das kann natürlich auch zu Resistenzen führen.
00:29:45: Das haben wir ja gesehen, was hier alles vor dem alten Bischofshof geschehen ist in den dreißiger Jahren wieder aufmarschiert wurde und wir wissen genau wie in anderen Erdteilen aber vielleicht auch bei uns wieder aufmanschiert wird wenn Christinnen und Christen eben für Christus einstehen und sich an seinem Leben als Norm orientieren.
00:30:09: also wenn Sie mich nochmals fragen Was gibt Ihnen Hoffnung, Jesus Christus?
00:30:14: Das Schlusswort für heute.
00:30:16: Für unseren Podcast-Lebensfragen!
00:30:18: Herzlichen Dank Ihnen Herr Prof.
00:30:20: Jean Ehredt für Ihr Kommen.
00:30:22: Ja ich danke Frau Schneider für die Moderation.
00:30:25: Herzlichen dank Ihnen Herr Bischof Kohlkraft.
00:30:27: wir danken euch und ihnen allen fürs Zuhören Freuen uns über Rückmeldungen.
00:30:33: empfehlt uns gerne weiter.
00:30:35: Die kommende Folge erscheint Mitte Juni.
00:30:38: eine gute Zeit bis bald.
00:30:42: Das war Lebensfragen.
00:30:44: Menschen im Gespräch mit Bischof Peter Kohlgraf und Anja Schneider, der Podcast aus dem Bistum Mainz.
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